Mo

27

Aug

2012

one year ago...

today one year ago, I arrived in Ireland. not knowing what to expect and not knowing how to survive it. a new country, a new language and a lot of new people. it was my first "real" adventure which got better the longer I was there! :)

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Do

24

Nov

2011

is this the end??

Erstmals möchte ich mich entschuldigen, dass ich erst jetzt, mit drei Wochen Verspätung schreibe. Es war halt super viel los und ich hatte gar keine Zeit etwas zu schreiben. Aber mal von Anfang an:

 

*Letzte Woche in Irland:

Die letzte Woche verging wie im Fluge. Montag bis Mittwoch waren eigentlich ganz normale Tage, mit dem kleinen Unterschied, dass ich tief in mir drin wusste, dass jeder Tag der letzte dieser Art sein wird. Am Donnerstag verabredete ich mich mit zwei Kolleginnen um nach der Schule in die Stadt zu gehen. Zuerst gingen wir ins Einkaufszentrum, wo ich noch zwei Dankeskarten (eine für die Schule und eine für die Gastfamilie) bekam. Meine zwei Kolleginnen brauchten extrem lange, um all ihre Dinge zu erledigen, und ehrlich gesagt, war ich schon etwas genervt. Anschliessend gingen wir dann in Richtung Stadtmitte und als wir da schön brav auf dem Gehsteig liefen, ahnte ich noch nicht, was mich hinter dem nächsten Hausecken erwarten wird. Ich drehte mich nach rechts, um dem Gehsteig zu folgen und sah dann durch ein Fenster all meine Freunde in einem Restaurant sitzen. Erst wusste ich gar nicht was los war, aber als wir das Restaurant dann betraten und alle "surprise" schrien, wusste ich, dass es eine Abschiedsparty für mich war. Es ist schwer zu beschreiben, was ich in diesem Moment gefühlt habe, aber ich weiss, dass ich den ganzen Abend richtig sprachlos war und es nie richtig realisieren konnte, dass die das alles nur für MICH gemacht hatten. Es war richtig toll. Wir assen Pizza, schossen eine Unmenge an Fotos und als Höhepunkt des Abends überreichten sie mir auch noch ein Abschiedsgeschenk, welches aus zwei Fotos und einem Tipp-Jersey (ein Hurling Trikot der Mannschaft unseres County's), welches von allen signiert wurde, bestand. Ich war so überrascht und einfach nur erstaunt, dass ich ihnen soooo viel bedeute. Ich wusste ja, dass sie mich mögen, aber ich hätte nie gedacht, dass sie mich so gerne haben.

Freitags war dann also mein letzter Schultag. Irgendwie ging es drunter und drüber. Viele waren nicht da, weil sie einen Chor-Workshop hatten, und deshalb waren die Klassen grösstenteils recht klein. In Mathe wollte die Lehrerin einige Fakten über das schweizer Schulsystem wissen und auch, was wir in Mathe so lernen (sie war irgendwie etwas geschockt, als sie hörte, was wir bereits lernen :P ). Englisch war ein riesen Chaos. Wir schossen einige wenige Fotos und alle schrieben etwas an die Wandtafel für mich, wünschten mir eine gute Heimreise und beteuerten mir, dass sei mich vermissen werden. Die Geschichtslehrerin hat zuerst gar nicht gemerkt, dass ich nach hause gehe und hat dann, zur Freude meiner Mitschüler, die Prüfung sausen gelassen, um mich noch das letzte Mal mit Fragen zu löchern. In Biologie hatten wir erst normal Unterricht. Doch am Schluss bekam ich von allen eine Büchse mit irischer Schokolade und einer Karte, wo alle etwas nettes reingeschrieben haben. Ich war super überrascht und hatte nicht damit gerechnet, etwas zu bekommen. In der letzten Stunde hatte ich dann noch Physik. Am Ende der Klasse wollte die Lehrerin noch mit mir sprechen, und meinte, dass sie extrem enttäuscht war, als sie erfuhr, dass ich schon heim gehe. Sie sagte, dass sie froh wäre, wenn die ganze Klasse voll von mir wäre, da sie sich so keine Sorgen machen müsste. Ich weiss zwar nicht so genau warum, aber ich habe es mal als Kompliment angesehen. Nachdem ich meinen Spindschlüssel abgegeben, mir bei der Direktorin das Zeugnis abgeholt und mich bei ihr verabschiedet hatte, hiess es dann "Tschüss Loreto".

Am Abend war dann noch eine Geburtstagsparty von einer meiner Freundinnen. Es war ein super letzter Abend, aber auch ein sehr trauriger. Ich fing so langsam an zu realisieren, dass das das letzte Mal ist, wo ich all meine Freunde nochmals sehe. Je später es wurde, desto trauriger wurde ich. Wir schauten einen Film, doch ich konnte mich gar nicht darauf konzentrieren. Ich musste die ganze Zeit daran denken, wie scheisse das alles ist. Am Ende der Party hiess es dann halt Abschied nehmen. Es floss eine Unmenge an Tränen (nicht nur auf meiner Seite) und ich bekam von allen das Angebot, bei ihnen zu übernachten, wenn ich dann wieder einmal vorbeikomme. Es machte mich ganz traurig und als ich dann zu Hause in meinem Bett lag, konnte ich mich nicht von den Gedanken abwenden und schlief deshalb fast nichts.

 

*Mein letzter Tag auf der grünen Insel:

Nun war er also da. Der letzte Tag. Nach der doch recht kurzen Nacht, ging ich erstmals so richtig frühstücken. Ich liess es mir nochmals gutgehen und genoss den irischen Toast mit Butter. Danach musste ich noch schnell meine drei Pakete, an je zwei Kilogramm, fertigstellen und zur Post bringen (mein Koffer war viel zu schwer und ich konnte keinen zweiten dazu buchen). Ich ging dann also mit meinem Gastvater und meiner Gastmutter schnell in die Stadt, um dies zu erledigen, und bei dieser Gelegenheit, kaufte sie mir auch noch ein kleines Abschiedsgeschenk. Sie wollte mir eigentlich etwas anderes kaufen, doch da wir nur noch etwas fünf Minuten Zeit hatten, entschieden wir uns dann dazu, nur etwas kleines zu kaufen. Sie war zwar ein Bisschen enttäuscht, aber ansonsten, wäre ich noch zu spät zum Flughafen gekommen. Bevor ich dann aber entgültig Aufwiedersehen sagte, überreichte ich ihnen noch mein Abschiedsgeschenk, welches aus etwas Schweizerschokolade und einem überlangen Abschiedsbrief bestand. Es war ehrlich gesagt etwas komisch sich zu verabschieden. Bei den Gastgeschwistern, mit welchen ich nie viel gemacht habe, war es ein einfaches bye mit einer Umarmung. Bei der Gastmutter war es dann doch eine riesen Umarmung mit tausend Glückwünschen, Dankeschöns und solchem Kram. Ich musste zwar nicht Weinen, war aber extrem nahe dran.

Die Autofahrt zum Flughafen war etwas komisch. Mein Gastvater und ich haben zwar recht viel gequatscht, aber ich habe halt auch einfach mal zum Fenster rausgeschaut, noch einmal die Landschaft genossen und je näher wir dem Flughafen kamen, umso aufgeregter wurde ich. Als es bei der Passkontrolle dann hiess, auch noch Abschied von meinem Gastvater zu nehmen, war das dann doch ein recht komisches Gefühl. Wir beide wussten nicht so recht, ob wir uns jetzt Umarmen oder einfach die Hand schütteln sollen. Schlussendlich entschieden wir uns dann fürs Händeschütteln und als ich ihm dann zum letzten Mal zugewinkt habe, habe ich eigentlich gar nicht so viel gespürt.

Als ich dann aber im Flieger sass und dieser langsam aber sicher abhebte wurde mir so richtig klar, was das alles heisst. Ich würde mal sagen, dass ich mindestens 35 Minuten lang nur geweint habe, und mich gefragt habe, ob ich das wieder einmal sehen werde und ich war irgendwie am Boden zerstört, da ich dort so gut zurecht gekommen bin und mir einen fantastischen Freundeskreis aufgebaut habe. Es war richtig hart.

Doch sobald ich dann in London umstieg, war die ganze Trauer wie verflogen und auf dem zweiten Flug stieg dann die Vorfreude, meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Als ich dann am Flughafen durch diese Tür kam, war es schon etwas komisch, meine Eltern vor mir stehen zu haben und sie zu umarmen. Ich wusste irgendwie nicht so ganz, wie ich mit ihnen umgehen soll und was ich überhaupt fühlen sollte. Als wir zu Hause ankamen, war es eigentlich super komisch. Es war alles so vertraut aber trozdem fremd. Ich kannte ja alles schon, aber es war auch alles wieder etwas neu. So war ich, als ich das erste Mal wieder zur Toilette ging, doch recht erschrocken, und dachte zuerst, dass die Spülung kaputt sei, da die in Irland schnell und laut gespült hat, die hier aber eher leise und langsam. Mit der Zeit habe ich mich dann aber wieder an all diese Kleinigkeiten gewöhnt und alles klappte super.

 

*Die ersten drei Wochen zurück:

Ich bin ja seit drei Wochen wieder zurück, aber ich muss sagen, dass es sich anfühlt, als wäre ich schon seit Monaten wieder hier.

In der Schule wurde ich wieder gut aufgenommen und wenn ich ehrlich bin, ist es noch fast besser als zuvor. Ich glaube, dass mich dieser Austausch viel selbstbewusster gemacht hat, und ich habe auch festgestellt, dass ich viel lockerer bin, in Bezug auf was die Leute über mich denken. Ich ziehe jetzt einfach mein Ding durch und denke nicht mehr so oft daran, wie es wohl ankommt. Ansonsten wüsste ich gerade nicht, was ich noch so über die Schule schreiben könnte. Es ist halt wie immer: streng und stressig. So wie Schule halt ist. :D

 

*Deutsche Sprache --> schwere Sprache:

Ich möchte nur noch kurz etwas zu meinen Deutschkenntnissen sagen. Am Anfang musste ich schon öfters nach Wörtern suche. Wo ich früher einfach geredet habe, muss ich im Moment einfach auf einen einfacheren Wortschatz zurückgreifen und kann nicht so gross variieren (es wird aber von Tag zu Tag besser). Auch jetzt, nach drei Wochen, kommt es immer noch manchmal vor, dass mir einfach irgendwelche englischen Sachen in den Sinn kommen, oder wenn ich im Supermarkt jemanden etwas fragen möchte, kommt mir einfach die englische Frage in den Sinn und ich muss aufpassen, dass ich dann auch ja auf Deutsch frage. Doch im Grossen und Ganzen kann ich sagen, dass man die Deutsche Sprache (leider) nicht verlernt und diese auch sehr schnell wieder annimmt.

 

Ich möchte mich bei euch allen dafür bedankan, dass ihr meinen Blog regelmässig oder unregelmässig gelesen habt und ich hoffe, dass ich auch einigen einen Einblick in das Leben in Irland bieten konnte. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne über den Kontaktbereich oder das Gästebuch kontaktieren und euer Anliegen loswerden. Ich werde so schnell wie möglich antworten.

Im Moment würde ich sagen, dass das mein vorerst letzter Beitrag war. Ich habe aber vor, im Frühling noch einen über mein Nachbereitungsseminar zu verfassen und vielleicht gibt es ja auch sonst plötzlich einen Anlass um etwas zu schreiben.

Tschüss und machts gut <3

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So

13

Nov

2011

i don't wanna go home :(

Das war nun also meine zweitletzte Woche hier. Es ist unglaublich wie schnell sie vorbeiging. Es ist als hätte jemand einige Tage rausgepickt. Auf der einen Seite fühlt es sich nicht so an, als müsste ich nächste Woche wieder heim, aber da ist so eine Region in meinem Kopf und jeden Abend, wenn ich versuche zu schlafen, wird diese Region aktiviert und ich kann an nichts anderes mehr denken, als ans Heimgehen und das macht mich dann immer ganz traurig, weil ich das hier nicht einfach so verlassen möchte.

 

In dieser Woche ist nicht sehr viel passiert. Gestern, Samstag, ging ich dann mit zwei anderen Austauschschülern das letzte mal in die Stadt zum einkaufen. Ich habe mir eine Menge Sachen gekauft und ich muss jetzt weitere zwei Kilo mehr heimschleppen. Von der einen Austauschschülerin, habe ich ein super tolles Abschiedsgeschenk bekommen. Sie hat mir Socken in den Farben von Irland geschenkt und dort steht noch '100% Irish' drauf. Es ist etwas schwer die zu beschreiben, aber ich habe mich halt riesig gefreut, da ich nie damit gerechnet hätte, dass sie mir etwas gibt.

Heute, Sonntag, war ich dann mit einer Freundin aus der Schule in der Stadt. Wir liefen durch die ganze Stadt und sie hat mir verschiedene Plätze gezeigt, von welchen ich dann Fotos geschossen habe, da ich so gut wie gar keine Fotos von der Umgebung hier habe. Wir hatten einen super tollen Tag und ich weiss jetzt schon, dass ich sie schrecklich vermissen werde.

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Mo

07

Nov

2011

two weeks...it seems like nothing

Während der letzten Woche war nicht so viel los. Wir hatten Mid-Term-Break was vergleichbar mit Herbstferien ist. Die meiste Zeit verbrachte ich zu Hause mit schlafen, essen, fernsehen und quatschen. Es war relative schwierig etwas zu unternehmen, da die meisten meiner Freunde fort gingen oder etwas mit ihren Familien gemacht haben, was aber nicht heissen soll, dass ich überhaupt nichts gemacht habe.

 

Am Montag ging ich mit meinen Gasteltern und der jüngsten Gastschwester nach Cork in ein ziemlich grosses Einkaufszentrum. Wir hatten eine menge Spass und wie es halt so ist, konnte ich nicht durch all die schönen Läden laufen, ohne mir etwas zu kaufen. (Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass die Jeans einfach hammer aussieht.)

 

Den Dienstag verbrachte ich mit einer anderen Austauschschülerin in der Stadt. Wir gingen ein bisschen shoppen und Kaffee trinken. Es war recht lustig und gegen den Schluss trafen wir dann noch zwei weitere Austauschschüler, was die ganze Angelegenheit noch viel interessanter macht. :)

 

Am Donnerstag ging es dann endlich nach Dublin. Nach einer dreistündigen Busfahrt kamen wir endlich in DER Stadt an. Nachdem wir dann einigermassen wussten, wo wir sind, entschieden wir uns einen Sightseeingbus zu nehmen und die Stadt zu erkunden. Wir sahen viele tolle Dinge und wir gingen auch ins Trinity College und ins Guinness Storehouse, wo man eine fantastische Sicht über Dublin bekam. Das einzige negative am Ganzen war, dass wir noch zu jung waren um etwas vom Bier zu trinken. Aber eines ist klar: wir kommen wieder! Nachdem wir eine weitere Austauschschülerin getroffen haben, gingen wir etwas essen und schlussendlich kamen wir dann noch ein Bisschen zum Shoppen. Wir hatten viel zu wenig Zeit und es genügte gerade so knapp für einen kurzen Trip zu Penney's (billiger Kleiderladen) und zum Souvenirshop, wo ich mich mit Weihnachtsgeschenken für Freunde und Familie eindeckte. Leider war der Tag dann schon vorbei und nach einer weiteren dreistündigen Busfahrt kamen wir dann zu Hause an und waren froh, dass wir einfach nur ins Bett konnten.

 

Am Samstagabend ging ich mit fünf Freundinnen aus der Schule ins Kino. Unser Plan war eigentlich, 'Paranormal Activity 3' zu schauen. Doch leider waren nur noch zwei Tickets übrig und wir entschieden uns dann für 'Tower Heist'. Dies war ein ziemlich lustiger und amüsanter Film. Ich würde sagen, dass er definitive zum weiterempfehlen ist.

 

Ich versuche nun meine zwei letzten Wochen hier zu geniessen und hoffe, dass die Zeit nicht alzu schnell vorüber geht.

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So

30

Okt

2011

the time is flying

Es ist wahnsinnig wie schnell die letzte Woche vorbeiging. Es ist als wäre sie einfach übersprungen worden.

 

Am Dienstag hatte ich die wohl lustigte Sportstunde ever. Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass wir endlich mal Fussball spielen. Ich habe nicht alles gegeben, da ich mich nicht unnötig in den Mittelpunkt bucksieren wollte. Doch wie ich rausfinden musste ist mir das nicht gelungen. Nachdem unser Team fertig gespielt hatte musste ich von einer Freundin erfahren, dass die Sportlehrerin glaubt, dass ich für die Schweiz spiele. Die Frage die sich jetzt stellt ist natürlich, 'warum'. Naja. Das ist nicht so schwer zu beantworten. Die Lehrerin hatte wohl das Gefühl, dass ich recht gut Fussball spiele und fragte eine meiner Freundinnen, ob ich in einem Club spiele. Die hatte dann nichts besseres zu tun als ihr zu sagen, dass ich für die Schweiz spiele. (Herzlichen Dank!!) Ich hatte dann die ehrenvolle Aufgabe der Lehrerin zu erklären, dass ich weder für die Schweiz noch in einem Club Fussball spiele, sondern einfach nur extrem viel Spass daran habe.

 

Ich möchte ja eigentlich noch viel mehr schreiben, aber irgendwie sind mir im Moment gerade die Ideen ausgegangen. Ich kann nur noch sagen, dass ich im Moment nicht weiss, wie ich genug Zeit finden soll um alles zu machen was ich möchte, da die Zeit nur so an mir vorbeirast und ich die Notbremsung einfach nicht finden kann. Falls irgendwer die Notbremse findet, wäre ich sehr dankbar, wenn man mir mitteilen könnte wo ihr sie gefunden habt oder zieht sie einfach für mich. Ich wäre euch sehr dankbar.

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Mo

24

Okt

2011

omg...just one month left

Ich gebe ja zu, dass ich lügen würde, wenn ich behaupten würde, mich nicht auf mein 'richtiges' zu Hause zu freuen. Aber es fällt mir trotzdem noch ein Bisschen schwer daran zu denken, in vier Wochen schon wieder meinen ersten Tag in meiner 'alten' Schule verbracht zu haben. Ich bin 'erst' seit acht Wochen hier und in vier soll ich das Alles wieder verlassen? Ich habe mich hier so gut eingelebt und im Moment sieht alles danach aus, als ob alles perfekt ist. Klar, hie und da wünsche ich mir schon in meiner gewohnten Umbegung zu sein und zu wissen, was mich erwartet. Aber genau diese kleinen Dinge machen das alles hier einfach viel spannender und interessanter. Man weiss halt nicht immer alles und es gibt auch Situationen, in welchen man sich einfach total fehl am Platz fühlt und denkt 'oh mein gott ist das peinlich'. Ich hatte bis jetzt das Glück und habe eigentlich noch keine solche Situation erlebt und worüber ich eigentlich auch sehr froh bin.

 

Auf der einen Seite freue ich mich extrem, in vier Wochen wieder 'nach Hause' zu gehen, da ich meine Familie und meine beste Freundin doch sehr vermisse. Klar, ich vermisse auch meine Freunde aus der Schule, aber es ist halt nicht ganz das Gleiche. Hier habe ich ja auch Freunde in der Schule und ich fühle mich nicht einsam. Aber nach der Schule und an Wochenenden fehlt halt einfach DIE Person, die immer da ist wenn einem gerade langweilig ist.

Auf der anderen Seite möchte ich das hier auch nicht einfach so zurücklassen, weil ich hier Freunde gefunden habe und mir versucht habe ein neues soziales Netzwerk aufzubauen und im Moment stelle ich mir das einfach super hart vor, in vier Wochen einfach 'goodbye' zu sagen und das wars dann. Klar, Irland ist nicht meilenweit entfernt und ich habe die Möglichkeit einen billigen Flug zu finden und meine Freunde zu besuchen, aber es ist halt ein ganz anderer Abschied als den, den ich vor acht Wochen machen musste. Dieser Abschied wird mehr oder weniger 'für immer' sein und nicht so wie der andere, welcher ein Abschied 'auf Zeit' war. Aber ich will jetzt nicht zu viel daran denken, sondern meine verbleibenden Wochen hier geniessen und das Beste daraus machen.

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So

16

Okt

2011

a strange old woman and routine

Mann oh mann. Das war niemals eine ganze Woche mit sieben Tagen, wovon jeder 24 Stunden hatte. Das ist einfach nicht möglich. Da muss jemand die Zeit vorgestellt haben. Es ging Alles viel zu schnell. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwie Alles ein Bisschen verpasse und nichts mitbekomme.

 

Wie ich gerade feststellen muss, wird langsam Alles zur Routine. Ich gehe zur Schule, komme nach Hause, quatsche, esse, sehe fern und so weiter. Es ist irgendwie erschreckend wie schnell ich mich da doch eingelebt habe. Klar bin ich froh, dass alles so gut läuft, aber es ist halt auch ein Bisschen komisch. Insbesondere wenn ich daran denke, dass ich in fünf Wochen schon meinen 'ersten Schultag' back home hinter mir habe. Ich will gar nicht daran denken.

 

Diese Woche war eigentlich wie jede andere. Am Mittwochabend habe ich mich mit Meg getroffen. Wir sassen auf 'unserer' Mauer und haben gequatscht. Wir hatten eine menge Spass und als wir gerade heimgehen wollten, sahen wir diese komische alte Frau. Sie lief auf der Strasse (das Trottoir war etwa 4 Meter neben ihr) und trug eine Kiste mit Blumen mit sich. Sie hatte mehrmals die Möglichkeit auf das Trottoir zu wechseln, doch sie blieb auf der Strasse, auch als das Trottoir genau neben ihr war und sie nur einen Schritt nach rechts hätte machen müssen. Als sie an uns vorbei ging, haben wir sie einfach mal angesprochen und gefragt ob sie in ordnung ist. Doch sie lief einfach weiter, ohne den Kopf umzudrehen oder zusammen zu zucken. Meg meinte nur: 'Zombies gibt es wohl auch in Irland!'

 

Am Freitag waren alle Klassen vom 5th year an den Open Days der University of Limerick. Ich habe im Moment noch nicht vor hier in Irland mal zu Studieren, aber sich ein Bisschen informieren kann ja nie schaden. Die erste Vorlesung die wir besuchten war über Psychology and Sociology. Nicht dass ich jetzt daran interessiert wäre, aber da einige meiner Freunde dorthin gingen, entschied ich mich ihnen anzuschliessen. Ich war recht froh, dass die Vorlesung nur 15 Minuten dauerte, da ich es extrem langweilig fand. Nach dem Mittag sind wir dann noch um die Informationsstände gelaufen und ich habe mich bei einigen mit Broschüren zugedeckt. Das kann ja nie schaden.

 

Samstag war ein richtiger Faulenzertag. Ich habe nichts gemacht. Rein gar nichts. Ich schlief bis Mittags, ass etwas kleines und sah den ganzen Nachmittag fern. Dann gabs Abendessen und danach war dan X-Factor angesagt. Naja. Solche Tage brauchts halt auch :D

 

Sonntags war ich dann nochmals in Kilkenny. Meg und ich trafen dort eine Bekannte von Meg. Es war wirklich lustig und wir hatten viel Spass. Doch ich habe an diesem Tag nur mein Busticket bezahlt. Ich habe keine Ahnung warum, aber die Meg's Bekannte hat uns das Mittagessen, ein Eis und den Eintritt ins Schloss bezahlt. Dass sie es Meg zahlte fand ich ja okay, aber mich kannte sie ja erst seit ein paar Stunden. Doch sie wollte einfach nichts. Ich habe mein Geld dann halt behalten und werde dafür mal wieder Shoppen gehen (sorry Mama).

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Mo

10

Okt

2011

half time

Das Ganze fühlt sich jetzt schon ein Bisschen komisch an. Es kommt mir vor als würde ich hier schon seit Monaten oder Jahren wohnen, doch es sind 'erst' sechs Wochen. Dies bedeutet leider auch, dass die Hälfte meines Aufenthaltes bereits vorbei ist. Ich sage mir die ganze Zeit: 'Du hast noch drei Wochen Zeit. Dann hast du eine Woche Ferien und die letzten zwei Wochen zählen nicht, da die sowieso wie im Fluge vergehen werden.'

Ich bin eigentlich richtig erstaunt, wie gut und schnell ich mich hier eingelebt habe. Ich fühle mich so gut wie komplett in die Familie integriert und Schule wird langsam aber sicher auch zur Gewohnheit und somit langweilig. Ich habe auch schon suuuper viele Freundschaften geknüpft. Am Freitag war ich dann an meiner ersten irischen Geburtstagsparty. Ich konnte es kaum glauben, als mich Ashley einlud. Ich war irgendwie erstaunt, habe mich aber riesig gefreut. Die Party war einfach spitze. Ich würde sagen, dass ich noch nie eine so tolle Geburtstagsfeier hatte. Wir haben zwar 'nur' SingStar gespielt, gegessen, gequatscht und Fotos gemacht, aber es war einfach nur perfekt. Ich hatte das Gefühl völlig akzeptiert zu sein und es fühlte sich an, als würde ich scho ewig dazu gehören. Doch dieser Freitag Abend hat in mir auch traurige Gefühle ausgelöst. Wenn ich nur schon daran denke, in sechs Wochen nach Hause zu fliegen, macht es mich richtig traurig. Klar freue ich mich meine Familie und Freunde wieder zu sehen, aber das hier gefällt mir im Moment einfach etwas besser. Der Grund dafür ist meiner Ansicht nach, dass ich hier einfach sein kann wer ich bin. Die Situation an meiner Schule zu Hause ist etwas komplizierter und ich habe immer das Gefühl mich verstellen zu müssen. Wogegen ich hier einfach akzeptiert werde wie ich bin. Ich denke, dass es auch etwas mit der Schuluniform zu tun hat. Man kann hier nicht auf das Äussere schauen, sondern man muss den Charakter der Person kennen lernen und das ist genau das, was ich zu Hause vermisse. Man wird nicht nach seinem Charakter oder seiner Person beurteilt, sondern nach seinem Äusseren, was mich extrem stört. Aber ich hoffe, dass ich, wenn ich nach Hause komme, einfach sagen kann: 'Entweder ihr mögt mich wie ich bin oder ihr lasst es einfach sein.' Das wäre so mein Ziel. Ich würde mich auch schon zufrieden geben, wenn ich es nur ansatzweise erfüllen könnte. :)

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Mo

03

Okt

2011

and the next week is over

Ich kann es kaum glauben, aber schon wieder ist eine Woche um. Die Zeit vergeht irgendwie wie im Fluge.

 

Am Freitag hatten wir einen 'non-uniform-day'. Es war ziemlich komisch alle ohne Uniform zu sehen aber es war auch super lustig. In einigen Lektionen hatten wir zum Glück nicht normal Unterricht sondern konnten einfach ein Bisschen quatschen.

 

Am Samstag war ich dann mit meiner local co-ordinatorin und den anderen Austauschschülern auf einem Ausflug. Wir besichtigten die Burg und den folk-park in Bunratty. Es war eigentlich sehr schön. Zwar war der ganze Park unf die Burg ein Bisschen langweilig, aber mit all den anderen Austauschschülern wurde das dann ganz lustig und wir hatten eine fantastische Zeit. Am Nachmittag gingen wir dann ins Einkaufscenter in Limerick. Die 1,5 Stunden waren viel zu schnell um aber es war lustig und gekauft habe ich natürlich auch wieder was (wie immer).

 

Am Sonntag war ich dann mit vier irischen Schülerinnen aus meiner Schule im Kino 'What's Your Number' schauen. Der Film war eigentlich recht lustig, wobei man nach zwanzig Minuten schon wusste wie das Ganze enden wird. Nach dem Skypen mit meiner Familie verbrachte ich einen ganz gemütlichen Abend mit meiner Gastfamilie vor dem Fernseher.

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So

25

Sep

2011

Just eight weeks left

Wenn ich so richtig ehrlich bin habe ich immer noch nicht ganz realisiert, dass ich wirklich in Irland bin und mir im Moment gerade versuche ein neues Leben aufzubauen. Es sind zwar schon vier Wochen vorbei und nur noch acht Wochen übrig, aber ich werde alles geben, um diese acht Wochen zu den Besten meines bisherigen Lebens zu machen.

 

Im Moment ist die Tendenz, acht fantastische Wochen hier zu verbringen, steigend. In der Schule könnte es nicht besser laufen. Ich habe fantastische Freunde gefunden, der Schulstoff ist nicht allzu schwer und die Lehrer sind zwar strikt aber richtig sorgsam. Das beste Beispiel dazu habe ich am Freitag erlebt: Ich hatte die Chance eine Mathe Prüfung, welche meine Klasse in der Schweiz am selben Tag schrieb, in Irland zu schreiben. Ich ging dann am Morgen zur Direktorin und sie wies mir ein Zimmer zu wo ich meine 90-minütige Prüfung schreiben konnte. Als die Zeit um war ging ich zu meiner Physikklasse. Dort angekommen musste ich der Lehrerin erstmal erklären weshalb ich zu spät bin und die hat mir dann in strengem Ton erklärt, dass ich nicht einfach so vom Unterricht fernbleiben kann, sondern erst um Erlaubnis fragen muss. Etwas geschockt ging ich an meinen Platz und versuchte mich für die letzten zwanzig Minuten etwas auf Physik zu konzentrieren. Als die Stunde fertig war und ich das Zimmer verliess, fragte mich die Lehrerin mit einem Lächeln auf den Lippen und in freundlichem Ton, wie die Prüfung gelaufen ist.

 

Auch die Familie ist einfach klasse. Ich verhalte mich zwar immer noch etwas schüchtern, aber eigentlich gibt es gar keinen Grund dazu. Die sind alle sooooo super nett und geben sich wirklich Mühe mich in die Familie einzubringen. Doch irgendwie kann ich einfach nicht richtig locker werden. Ein Beispiel: Ich war in meinem Zimmer und war am Hausaufgaben machen. Ich entschied dann, nach unten in die Küche zu gehen und nicht einfach in meinem Zimmer zu sitzen. Dort angekommen, sah ich meinen Gastvater und seinen Bruder am Esstisch sitzen und sich unterhalten. Ich brachte gerade so knapp ein leises 'Hello' hervor, nahm mir ein Glas und füllte es mit Wasser. Mein Gastvater erklärte mir dann, dass das sein Bruder sei und erklärte diesem, dass ich ihre neue Schülerin aus der Schweiz sei. In diesem Moment wusste ich wirklich nicht was ich machen soll. Sollte ich dem Bruder einfach 'nice to meet you' sagen und mich dazu setzen?? Unsicher wie immer in solchen Situationen, entschied ich mich dann, mein Glas auszutrinken und mich wieder in mein Zimmer zu verdrücken, bis er gegangen ist.

 

Doch wenn ich dann mit meiner Gastmutter vor dem Fernseher sitze und wir uns in den Werbepausen unterhalten und uns super verstehen, fühle ich mich richtig integriert und zu Hause. Und genau diese Momente bestätigen mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und ins Ausland ging.

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Mo

19

Sep

2011

one-fourth is over

Ich kann es kaum glauben. Jetzt bin ich doch erst seit drei Wochen hier und schon ist ein Viertel meines Aufenthaltes vorbei. Es fühlt sich wirklich komisch an wenn ich daran denke, dass ich in genau zwei Monaten im Flugzeug nach Hause sitze.

Auch diese Woche war wieder im Flug vorbei und ich hatte bereits meine ersten Prüfungen (Physik, Geschichte und Biologie). Alles lief super und es war gar nicht so schwierig wie ich Anfangs dachte. Das Beste an dieser Woche war der Mittwoch. Keine Schule! Die haben da ihr Junior Certificate zurückbekommen und dann haben die uns einfach mal so frei gegeben :D (was ich natürlich nicht falsch fand). Ich verbrachte einen super tollen Tag mit Freunden aus der Schule. Es war wirklich toll und ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr sooo viel Spass hatte.

Am Samstag war ich mit drei anderen Austauschschülern in Kilkenny. Wir gingen Shoppen und machten ein Bisschen Sightseeing. Anfangs dachten wir ja noch, dass es ein eher regenreicher Tag wird, doch kaum sind wir in Kilkenny angekommen stopte der Regen und wir hatten einen super sonnigen Tag.

Sonntags hiess es dann leider lernen, lernen, lernen. Meine Klasse in der Schweiz schreibt am Freitag eine Mathe Prüfung und da hat mich meine Lehrerein gefragt, ob ich die nicht auch machen möchte. Ich hab natürlich ja gesagt und so hiess es dann am Sonntag vier Stunden Mathe büffeln und im nachhinein eh nichts verstehen.

 

(Neue Fotos)

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So

11

Sep

2011

Woche zwei

Diese Woche ging wie im Flug vorbei. Wo ich in der ersten Woche noch Probleme hatte oder mich recht unsicher fühlte, lief diese Woche einfach perfekt. Ich fühle mich immer mehr wie zu Hause und werde auch immer lockerer.

In der Schule läuft es echt gut. Ich verstehe in den meisten Fächer (ausgenommen Geschichte und Englisch) beinahe alles oder kann es mir dazu interpretieren. Ich frage mich natürlich die ganze Zeit, wann es dann endlich soweit ist und ich in Englisch denke. Aber wie ich schon an vielen Orten gelesen habe, kann das seine Zeit dauern. Wobei ich hoffe, dass es nicht mehr lange geht, da mein Aufenthalt hier recht kurz ist.

Ansonsten läuft alles super. Das Wetter ist meiner Ansicht nach gut, da es heute das erste Mal richtig geregnet und gewindet hat. Auch mit dem Linksverkehr habe ich mich langsam angefreundet. Da hatte ich ja anfangs noch so meine Probleme.

Im grossen und ganzen kann ich auf eine fantastische zweite Woche zurückblicken und ich hoffe, dass das auch so weiter geht.

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Sa

03

Sep

2011

Erste Woche vorbei

Wie ich gerade festgestellt habe, ist die erste Woche bereits vorbei. Anfangs dachte ich noch '12 Wochen sind doch eine recht lange Zeit'. Im Moment würde ich diese Aussage total ablehnen, aber man weiss ja nie was einem erwartet. "expect the unexpected"

Ich habe mich super gut eingelebt in dieser ersten Woche. In der Schule habe ich super Leute kennengelernt und mich auch super schnell zurechtgefunden. Ich bin auch so happy, dass ich mich mit der australischen Austauschschülerin, welche nur ein paar Strassen weiter wohnt, super verstehe. Heute waren wir z.B. in der Stadt, und wir hatten soooo viel Spass. Sie ist voll lustig und wir ergänzen uns super.

Im Moment bin ich super glücklich, dass ich einen so guten Start hatte und ich hoffe, dass das lange so weitergeht. Wir werden sehen.

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Di

30

Aug

2011

Erster Schultag

Das war er jetzt also, der erste Schultag. Aber mal ganz von vorne:

Alles begann heute Morgen um halb acht mit aufstehen. Ich zog also meine Uniform an und mein Gastvater fuhr meine drei Gastschwestern und mich zur Schule. Dort wollte ich eigentlich eine deutsche Austauschschülerin treffen. Doch wir haben uns irgendwie verpasst (wir versuchen es Morgen nochmals). Ich ging also in die Schule und holte mein Journal ab. Dort hat mich die Direktorin gleich einer Schülerin aus meiner Klasse zugeteilt, die mir alles zeigte. Sie stellte mich allen vor und ich fühlte mich von Anfang an ziemlich wohl. Wie in all den Blogs beschrieben ist, soll man ja ziemlich hartnäckig sein und nicht gleich aufgeben. Dies hab ich dann auch gemacht und hatte ziemlich Erfolg. Ich hing also die ganze Zeit über an einer Schülerin dran. Sie war wirklich nett, unterhielt sich mit mir und ging mir sogar ein Blatt kopieren, welches mir die Lehrerin vergas zu geben.

So ging dieser Schultag gut zu Ende und wir fuhren wieder gemeinsam mit meinem Gastvater nach Hause.

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So

28

Aug

2011

Abschied und Begrüssung

Gestern war der Tag gekommen. Ich flog nach Irland.

Am Flughafen wartete dann die Verabschiedung von meinen Eltern. Ich war ehrlich gesagt gar nicht so traurig als ich ihnen das letzte Mal zuwinkte. Aber im Flieger habe ich dann erst richtig gemerkt, was das eigentlich alles bedeutet. Mir wurde langsam klar, dass ich meine Familie für die nächsten drei Monate nicht mehr sehen werde. Das war dann auch das einzige Mal, dass ich mit den Tränen zu kämpfen hatte (was aber nicht meinen soll, dass mir der Abschied leicht fiel). Sobald der Flieger in der Luft war gab es nur noch eines: Nach vorne schauen.

Der Flug war extrem schön. Es gab keine Turbulenzen und auch sonst lief alles gut. Beim Landeanflug sah man ganz London. Es sah einfach fantastisch aus.

Nach der recht langen Wartezeit in London ging es dann weiter nach Cork. Ich traf noch 3 andere Austauschschüler und wir gingen alle gemeinsam durch die Tür, wo auch schon unsere Gastfamilien auf uns warteten.

Ich wurde ganz herzlich begrüsst und dann fuhren wir auch schon mit dem Auto zu meinem neuen Zuhause. Dort wartete noch der Rest der Familie auf uns. Wobei ich sagen muss, dass ich mir die Begrüssung etwas anders vorgestellt hatte. Die Kinder hatten Freunde bei sich und ich sprach hauptsächlich mit der Gastmutter. Aber alles in allem war es ein gelungener Start in mein Aufenthalt.

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Di

09

Aug

2011

Gefühlschaos sondergleichen

Aufregung und Anspannung mischt sich mit Wehmut, Enttäuschung aber auch Freude.

Es ist fast unmöglich noch klare Gedanken zu fassen. Ich bin richtig aufgeregt und angespannt, wie meine 3 Monate werden. Wie werde ich mit der Familie klarkommen. Wie werde ich mich in der Schule zurechtfinden. Werde ich mit der Sprache klarkommen. Das sind nur einige Dinge, die mir im Moment, zu diesem Thema so durch den Kopf gehen.

Plötzlich mischt sich Wehmut und Enttäuschung dazu. Wie gerne wäre ich doch für ein Jahr weggegangen. So gerne hätte ich Weihnachten, Ostern, mein Geburtstag und andere Dinge im Ausland gefeiert. Um zu wissen, wie das dort abläuft und wie man das feiert. Aber auch um zu schauen, ob ich das Jahr alleine meistern könnte und ob ich ganz bei null starten und mir ein neues soziales Netzwerk aufbauen könnte.

Auf der anderen Seite ist da auch Freude. Ich bin richtig froh, dass ich das Schuljahr nicht wiederholen muss, dass ich in meiner alten Klasse bleiben kann und nicht mit ansehen muss, wie meine Freunde die Schule abschliessen und ich noch ein weiteres Jahr lernen muss.

 

Abschliessend kann ich sagen, dass ich mich trotz allem, enorm auf meine Zeit in Irland freue. Ich bin mir sicher, dass ich eine wahnsinns Zeit haben werde und die in vollen Zügen geniessen werde.

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Sa

30

Jul

2011

noch 4 Wochen...

In vier Wochen um diese Zeit werde ich im Flieger nach Cork sitzen. Ich kann es kaum glauben. Ich muss noch sooo viel erledigen und ich weiss einfach nicht wo ich genügend Zeit finden soll. Ich habe das Gefühl, dass alles an mir vorbei rast und ich die Bremse einfach nicht finde.

Ich muss noch Gastgeschenke besorgen, meinen Koffer packen und noch viel viel mehr. Beim Koffer habe ich noch keine Ahnung, wie ich all meine Sachen da rein bringen und dabei das Gewicht nicht überschreiten soll. Auch die Gastgeschenke könnten noch zum Problem werden. Ich werde ihnen wahrscheinlich ein auf Englisch geschriebenes Kochbuch mit Schweizerspezialitäten, einige Spezialitäten von hier, ein Fotoalbum und natürlich Schokolade mitbringen.

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Fr

22

Jul

2011

Erster Kontakt mit der Gastfamilie

Sobald die Gastfamilie da ist, will man natürlich sofort mit ihr Kontakt aufnehmen. Aber wie? Soll man da anrufen oder doch besser eine E-Mail schreiben?

Da ich nicht gerne Telefoniere und wahrscheinlich eh kein Wort rausgebracht hätte, hab ich mich dann für die E-Mail entschieden.

Dies war dann aber auch nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wie spreche ich die an? Was schreibe ich? Wie schliesse ich die E-Mail ab?

Ich habe sooo lange gebraucht, bis ich endlich meine E-Mail fertig geschrieben hatte. Ich war nicht so ganz zufrieden, aber ich habe sie dann trozdem abgeschickt. Zwei Tage später habe ich auch schon eine Antwort bekommen. Ich hatte mir die eigentlich etwas anderst vorgestellt, etwas erfreuter und neugieriger. Vielleicht kommt das ja noch.

Im Moment finde ich es auf jeden Fall etwas schwierig zu entscheiden, was ich schreiben soll. Ich habe auch keine Fragen, welche ich stellen könnte. Oder ich weiss nicht, ob die Frage vielleicht etwas doof klingt oder unnötig ist.

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Mi

13

Jul

2011

<3 Hostfamily <3

Oh mein Gott!! Ich habe sooo lange auf diesen Tag gewartet. Und jetzt ist er da. Ich habe meine Gastfamilie bekommen. 

Im Moment weiss ich gar nicht, was ich davon halten soll. Es herrscht ein wahres Gefühlschaos. Einerseits bin ich so unendlich glücklich, und am liebsten würde ich sofort losfliegen und die Familie kennenlernen. Aber andererseits bin ich auch echt unsicher. Ich weiss nicht, ob ich mich dort einleben kann oder nicht. Immerhin ist die Familie ganz anderst als meine "richtige" Familie. Aber ich freue mich extrem auf meine Zeit in Irland und bin wirklich glücklich, dass es bald losgeht.

 

Auf meine Schule freue ich mich auch. Es ist eine reine Mädchenschule mit etwa 520 Schülerinnen. Ich bin schon richtig gespannt, wie es in einer reinen Mädchenschule ist, und wie es ist, eine Schuluniform zu tragen.

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Sa

02

Jul

2011

nur mal so

Es gibt eigentlich gar nichts Neues. Aber ich dachte, ich könnte wieder mal was posten. Mir ist im Moment halt gerade etwas langweilig.

Also. Ich warte sehnlichst auf meine Gastfamilie und meine Schule. Ich kann es kaum erwarten die Infos dazu zu bekommen. Ich würde doch sooo gerne wissen wo ich dann genau wohnen werde, ob ich Gastgeschwister habe, ob ich auf eine gemischte oder eine reine Mädchenschule komme, und und und.

Es würde auch etwas helfen im Bezug auf die Gastgeschenke. Denn es ist sehr schwer etwas zu finden, wenn man nicht weiss, was die für Hobbys haben oder ob die gerne Kochen etc. Naja. Ich muss wohl noch etwas geduld haben.

 

Mir ist jetzt gerade bewusst geworden, dass ich in etwa 8 Wochen (also in 2 Monaten) schon auf dem Weg nach Irland bin. Irgendwie kann ich es noch gar nicht glauben. Jetzt hab ich noch 1 Woche Schule, dann geh ich 3 Wochen arbeiten, dann hab ich 3 Wochen Ferien (in welchen ich wahrscheindlich Freunde treffen werde), dann hab ich nochmals 1 Woche Schule und dann gehts schon los!!!

Es ist im Moment einfach grad nur so schwer vorstellbar, dass ich dann schon weg bin. Ich hab das Gefühl, dass die Zeit in Lichtgeschwindigkeit an mir vorbeisaust und ich irgendwie alles verpasse.

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Mo

20

Jun

2011

kleiner Buchtipp

Da ich eigentlich so gut wie nichts über Irland und die Leute dort weiss, habe ich mir am Samstag endlich ein Buch gekauft. Es war richtig schwierig ein Buch nach meinen Vorstellungen zu finden. Die meisten Bücher sind Bildbände oder Reiseführer. Doch ich hab nirgends ein Buch mit Hinweisen zu den Gewohnheiten und der Verhaltensweise der Iren gefunden. Bis am Samstag.

Ich stand also da in der Buchhandlung und konnte mein Glück fast nicht fassen. Da stand es, DAS Buch. Es beinhaltet alles, von der Alltagskultur über die Tradition, Verhaltensregeln, Religion, Tabus bis zu der Stellung von Mann und Frau. Einfach das perfekte Buch.

Da ich mir vorstellen kann, dass Einige von euch auch ein solches Buch suchen, hab ich euch hier noch die nötigsten Informationen um es zu finden:

Titel: KulturSchock Irland

Autor: Astrid Fiess, Lars Kabel

                                                          Verlag: Reise Know-How Verlag, Bielefeld

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Fr

17

Jun

2011

Hilfe!! Flug buchen

Nachdem ich vor etwa zwei Wochen meine Region und meinen Ankunfstflughafen bekommen habe, ging es jetzt ans Flug buchen. Naja. So einfach wie es klingt ist es dann nicht geworden.
Meine Mam wollte unbedingt, dass wir einen Direktflug nach Cork (mein Ankunftsflughafen) finden. Dies wäre jedoch ein Bisschen umständlich, da ich zuerst etwa 6 Stunden mit dem Zug nach München fahren müsste. Und da meine Freundinnen und Freunde auch gerne auf den Flughafen kämen, wäre das noch umständlicher.

Zum Glück konnte ich meine Mutter noch umstimmen. Ich kann jetzt von Basel aus nach London und dann nach Cork fliegen. Ich muss zwar in London etwa 4.5 Stunden warten, aber ich denke die Zeit ist überbrückbar :)

 

Jetzt bin ich einfach nur glücklich und würde am liebsten sofort in den Flieger steigen. Ich kann es kaum mehr erwarten.

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Fr

03

Jun

2011

kleine Ahnung wohin...

Heute bekam ich endlich die E-Mail, auf die ich schon seit so langer Zeit warte. Nun ist es definitif. Ich werde im Herbst für 3 Monate nach Irland gehen.

Die konnten mir sogar schon eine Region nennen wo ich hinkomme und wann und wohin ich Fliegen soll. Der Süden Irlands erwartet mich. Genauer gesagt die Region um Clonmel im Bezirk Tipperary.

Ich weiss gar nicht was ich noch schreiben soll. Ich bin einfach nur glücklich.

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Mi

18

Mai

2011

Vorbereitungsseminar <3

Also ich muss sagen. Ich habe mir am Anfang ja nicht sehr viel vom Vorbereitungsseminar versprochen, aber im Nachhinein muss ich sagen: es war einfach nur cool!! Man lernt soooo viele Leute kennen, die in der gleichen Situation sind wie du. Am Besten fand ich, dass man mit allen über seine Erwartungen und Ängste sprechen konnte, und jeder hat dich verstanden oder konnte dir erzählen, wie es bei ihm/ihr ist. Und Spass hat das Ganze natürlich auch gemacht. Ich hab noch nie in so kurzer Zeit so viele neue und tolle Menschen kennengelernt. Es waren auch einige dabei, bei denen könnte ich mir eine lange Freundschaft gut vorstellen.

Ich muss sagen, dass das Vorbereitungsseminar ein extrem toller Teil am ganzen Austausch ist, und ich ihn nie vergessen werde. :D

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Mi

04

Mai

2011

Endlich!! Mehr Gewissheit!!

Ich bin soo froh, dass ich jetzt endlich mehr Gewissheit habe!

Da ich in einer Woche schon das Vorbereitungsseminar habe und wir bis am Samstag die Zugtickets kaufen müssen, haben wir uns am letzten Samstag bei der Organisation erkundigt, ob ich angenommen bin oder nicht. Ich bekam zwar eine nicht so klare Antwort, aber ich schliesse daraus, dass die mich annehmen. Die haben da so etwas geschrieben, dass die in Irland meine Bewerbung sehr gut finden, aber dass die erst im Juni eine Region und Schule suchen werden. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich das als Ja einstufen darf.

Ich war so erleichtert als ich diese Mail gelesen hatte. Ich hatte zuvor immer so Stimmungsschwankungen. Einerseits freute ich mich immer auf den Austausch und sagte mir, dass die schon Platz finden. Aber andererseits hatte ich immer so die Zweifel und überlegte mir, was ich machen würde, wenn die sagen, dass sie keinen Platz mehr haben. Naja. Ich hoffe dass das jetzt zu Ende ist.

 

Jetzt freue ich mich mega auf das 4-tägige Vorbereitungsseminar nächste Woche. Ich hoffe, dass ich dort spannende und interessante Sachen erfahren werde. Aber darüber werde ich dann nach dem Seminar noch einen weiteren Eintrag schreiben. So dass ihr wisst wie es war.

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Mo

25

Apr

2011

Ungewissheit

Vor exakt einer Woche habe ich meine vollständigen Bewerbungsunterlagen nach Irland abgeschickt. Jetzt muss ich abwarten ob es für mich noch Platz hat oder nicht. Ich sag euch...das ist soooo schrecklich. Jeden Tag warte ich gespannt auf die Post und hoffe das da etwas drin ist. Ich checke jeden Tag mindestens fünf Mal meinen Mail-Account und jedes Mal wenn das Telefon klingelt hoffe ich, dass es Jemand von Experiment ist und mir mitteilt, dass es noch Platz hat für mich. Aber jedes Mal eine Enttäuschung: schon wieder kein Brief, schon wieder keine Mail und das Telefon war auch nicht für mich.  :(

 

Die ganze letzte Woche habe ich mir irgend welche Blogs und Videos von Austauschschülern angeschaut. Ich kam aus dem Träumen fast nicht mehr raus und jetzt will ich mir gar nicht vorstellen, wie enttäuscht ich wäre, wenn ich eine Absage bekäme.

Ich freue mich auch schon total auf das Vorbereitungsseminar in eineinhalb Wochen. Es wäre sooo schade wenn ich jetzt nicht gehen könnte.

Naja. Wir sehen dann ja. An der Entscheidung kann ich ja eh nichts mehr ändern. Deshalb heisst es jetzt: hoffen...hoffen...hoffen!!!

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